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Neuer Verbesserungsprozess (nach der Funkenerosion) der Oberflaechenqualitaet von Spritzgiess- und Druckformen, Gesenken und Extrusionswerkzeuge.

Vergleichen Sie die Oberflächen vor und nach dem ECP-Verfahren:- Anwendung der für die Funkenerosion benutzten Elektrode;- Entfernung von "Recast" und wärmebeschädigten Schichten nach Draht- und Senkerodierung;- Komplizierte Polituren (Narbung ist nach diesem Verfahren möglich); ECP kann der Struktur Glanz verleihen.

In ganz Europa ist dieser Elektro-Chemischer Prozess nur bei PMM, Lda (Marinha Grande - Portugal) möglich.

Die Oberflächenbeschaffenheit von Spritzgiess- und Druckformen, sowie Gesenken und Extrusionswerkzeugen ist äusserst wichtig für alle Verarbeitungsverfahren, unabhänging davon ob es sich um Kunststoff, Druckguss leichter Metalle, Schmieden von Stahl, der Formung von Blechmetall oder Stanzen handelt. Die Oberflächenbeschaffenheit der Werkzeuge beeinflusst nicht nur die Qualität der Teile, sondern auch deren Lebensdauer. Eine durch ECP beschaffene Oberfläche weist, im Gegensatz zur Funkenerosion, weder Mikrorisse noch Poroesität auf. Ein durch ECP gefertigtes Werkzeug hat keine Oberflächenmakel, dort wo Materialermüdung auftreten kann. Das ECP Verfahren entfernt, wirksam und gleichförmig, die weisse Schicht oder "Recast-Schicht", die bei der Funkenerosion entstehen. Die hervorgehende Oberfläche ist fein und glänzend und hat Eigenschaften, dem Grundmaterial identisch. Die Anwendung des ECP-Verfahrens erreicht deshalb bedeutsame Erparnisse für den Fabrikanten und den Kunden. Darüberhinaus bietet ECP die Möglichkeit, Oberflächentopologien zu polieren, die mit konventionellen Bearbeitungsverfahren unmöglich poliert werden könnten.

Zwischen der Elektro-Chemischen Politur nach der ECHODE-Methode und der konventionellen Elektro-Politur gibt es einen wesentlichen Unterschied. Bei der konventionellen Elektro-Politur werden gefährliche Säuren eingesetzt, wie Phosphor-, Perchlor- und Chromsaeure, die giftige Gase und andere gefährliche chemische Nebenprodukte freisetzen. Bei der ECP-Technik nach der ECHODE-Methode wird ein homogenes elektrostatisches Feld im Spaltbereich zwischen Werkzeug-(Werkstueck-) Oberfläche und der zugehörigen (Erodier-) Elektrode aufgebaut. Durch die angelegte Spannung und über den Elektrolyt entsteht ein Stromfluss. Ist der Spalt gleichmässig, wird auch die Stromdichte überall gleich sein. Die Stromstärke, die für ECP angewendet wird, ist sehr hoch – typisch sind etwa 40-80 A/cm2 – und wird gleichmässig über die zu polierende Oberfläche verteilt. Der Spalt darf zwischen 0,1 bis 0,5 mm haben und muss auch über die ganze Oberfläche gleichmässig sein. Der Elektrolyt ist eine Nitratsalzlösung. Der Strom zwingt die negativen Nitrationen zum Werkstück, also zur zu polierenden Oberfläche, wo sie mit dem Material chemisch reagieren. Die Nitrate zerfallen sofort – der pH-Wert des Elektrolyts ist etwa 8.5 – und formen einen unlöslichen Hydroxidschlamm, z.B. Fe (OH)2. Auf diese Weise wird die (zu polierende) Oberfläche des Werkstücks/Werkzeugs in winzigen Schritten gelöst und ungefähr 0,1 mm abgetragen; daraus ergibt sich eine metallisch reine, gleichförmig glatte und glänzende Oberfläche, vollkommen frei von der harten Erodierschicht, von Mikrorissen und/oder mechanischen Spannungen, wie sie durch funkenerosive und konventionelle mechanische Bearbeitungen entstehen.

Die erforderliche Zeit für das Elektro-Chemische Polieren ist immer etwa gleich, unabhängig von Grösse und Form der zu polierenden Fläche. Die einzige Forderung ist, dass eine präzise und zur polierenden Kontur passende Elektrode zur Verfügung steht. Diese Elektrode kann aus dem selben Material sein und die gleiche Geometrie haben wie die zum Erodieren benutzte Elektrode. Wenn die zum Erodieren verwendete Elektrode wenig Abnutzung und keine Beschädigung zeigt, ist es am günstigsten, dieselbe Elektrode auch fuer ECP zu verwenden; der Spalt sollte dann mindestens 0,15mm betragen. Die bei PMM verfügbare ECHODE 53-A6 Maschine können bis zu 660 cm2 grosse Oberflächen und bis zu 500 Kg schwere Werkstücke poliert werden. Die maximale Stromzufuhr beträgt 24.000 A. Wird eine Hochglanz-Politur gefordert, wird üblicherweise mit feiner Diamant- oder Al-oxid-Paste manuell nachpoliert. Der grosse Vorteil der ECP-Behandlung ist, dass zuerst die harte Erodierschicht vollkommen beseitigt wurde und das polieren von Hand wesentlich einfacher und schneller geschieht. Für die Hochglanz Endpolitur ist es meistens ausreichend, 6-3-1µm Diamantpaste einzusetzen. Anstelle der 6µm Paste kann oft auch SiC-Schleifpapier mit Körnung 2000/4000 genommen werden.

Der erheblich verringerte oder völlig eliminierte Bedarf an mittelfeinem oder sehr feinem Erodieren, besonders aber an Handpolieren, bringt direkt oder indirekt handfeste Kosteneinsparungen. Die durch ECP erzeugte Oberflächenqualität der Werkzeuge vermeidet, in hohem Masse, monotone manuelle Arbeit, Schleifstaub und Lärm am Arbeitsplatz. Der Einsatz von ECP bewirkt Zeiteinsparung bei der Fertigung von Spritzgiessformen,Extrusionswerkzeugen, u.s.w.

Die Notwendigkeit fuer zeit-/kostenaufwendiges Fein-erodieren wird voellig eliminiert und Handpolieren wesentlich vermindert.

Die meisten Stähle, reine Metalle und Legierungen – wie AL und Messing – können mit ECP bearbeitet werden. Der Verbesserungsgrad der Oberflächenqualität hängt vom Material selbst ab und auch vom Oberflächenzustand der Elektrode. In allen Fällen kann die harte Erodierschicht gleichförmig entfernt, und eine feine, glatte metallische Oberfläche erzeugt werden, deren physikalische Eigenschaften denen des Grundmaterials völlig entsprechen. Diese Oberfläche kann dann, wenn gewünscht, auf Hochglanz manuell poliert werden. Die besten Ergebnisse erreicht man mit pulver-metallurgisch, ESR- und ESH produzierten Stählen.

Die Parameter, welche die Oberflächenqualität der durch ECP produzierten Teile beeinflussen sind, die Qualität des Materials, deren Wärmebehandlung und Oberflächenrauhigkeit (Rmax) vor dem ECP-Verfahren, und wiederum, das Material und die Oberflächenbeschaffenheit der Elektrode. Eine bessere Fertigungsqualität der Werkzeuge wird dadurch erreicht, wenn die Elektrode aus Kupfer hergestellt wurde. Die Oberflächenbeschaffenheit der Elektrode ist auch sehr wichtig, da deren Makel und Fehler in das zu bearbeitende Teil kopiert werden.

ECP ist ein wirksames Verfahren fuer die Entfernung von "Recast" und wärmebeschädigten Schichten, die durch Erodierung entstehen. Dieser Prozess beseitigt das Material gleichförmig und hinterlässt eine reine, metallische Oberfläche, ohne Makel und Restspannungen. Durch die Beseitigung aller Oberflächenmängel, dort wo Ermüdungsrisse auftreten können, verlängert dieses Verfahren die Lebensdauer der Werkzeuge.

Für weitere Informationen stehen wir Ihnen gerne jederzeit zur Verfügung